Fokus Nr. 1
August 2004

-> Editorial
-> Im Fokus – «Zukunftsfähigkeit»
-> Aktuell – Termine Stiftung BWI
-> Ihr Deal – 15% Rabatt auf das Seminar …
-> BWI Forum – Kundenevent vom 25. Oktober 2004
-> Intern – Neue Mitarbeiterin der Stiftung BWI
-> Ausblick auf Fokus Nr. 2
 
Editorial

Die Siftung BWI ist bekannt für ihre praktischen Instrumente und Werkzeuge zur erfolgreichen Betriebs- und Unternehmensführung. In der Praxis erprobt, ausgereift, direkt anwendbar. Nebst ihrem öffentlichen und firmeninternen Weiterbildungsangebot will sie mit diesem Newsletter vermehrt auch spontan und direkt über neue Trends und aktuelle Aspekte der Führung informieren und natürlich auch über Neues bei uns berichten.

In dieser Nummer erfahren Sie, was Sie für sich und ihre Mitarbeitenden sonst noch tun können um selbst und als Unternehmen zukunftsfähig zu bleiben -> im Fokus. Vieles davon können Sie sich – mit unterschiedlichem Schwerpunkt – in BWI-Seminaren aneignen.

Zudem rufen wir wichtige Termine in Erinnerung -> Aktuell und freuen uns, Ihnen auch mal einen «Deal» -> Ihr Deal vorschlagen zu können.

Statt Ihnen ein schweres File in die Mailbox zu befördern, machen wir Sie mit einem kurzen Mail und direkten Links auf das Erscheinen aufmerksam. Falls Sie auch Ihre Adresse auf diesen E-Mail-Verteiler setzen wollen, schicken Sie ein Mail ohne zusätzlichen Betreff oder Text mit Ihrer E-Mail-Adresse als Absender via folgenden Link
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Natürlich freuen wir uns ganz besonders, wenn wir Sie weiterhin nicht nur zu unsern Newslesern, sondern auch zu unsern Seminarteilnehmenden zählen dürfen.

Wir wünschen Ihnen beruflich und privat einen ertragreichen Herbst und grüssen Sie freundlich
Stiftung BWI, Management Weiterbildung

Urs Lenzi

 
Im Fokus: «Zukunftsfähigkeit»

Die Zukunft können wir nicht planen, wohl aber gestalten. Den Augenblick können wir nicht verändern, wohl aber die künftigen Stunden und Tage. Das funktioniert sowohl bei Individuen als auch mit grossen und kleinen Gruppen, also in Betrieben und Unternehmen. Voraussetzung dazu sind Aufmerksamkeit, Lernbereitschaft, der Wille zu verändern und Phantasie.

Von Helena Neuhaus*

Es gibt Menschen, die klagen während Jahren über die gleichen Dinge, die ihnen aus irgendwelchen Gründen nicht passen. Und es gibt Führungspersonen, die überzeugt sind, dass im Betrieb alles viel besser wäre, wenn sie bloss die «richtigen» Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten. Das Erstaunliche ist, dass der unbefriedigende Zustand oft als unvermeidlich hingenommen wird und kaum kreatives Handlungsbewusstsein vorhanden ist. Die gleichen Personen würden indes einen Beinbruch sofort operieren lassen und das kaputte Auto in die Garage bringen. Hier wenden sie eine Grundregel an, die (fast) überall gilt: Wenn ein Zustand nicht zufrieden stellend ist, dann besteht die Möglichkeit, ihn zu verändern.
Warum sollte das, was für gebrochene Gelenke oder kaputte Autos gilt, nicht auch in anderen Bereichen zutreffen? Eine der wichtigsten Kompetenzen in Bezug auf Zukunftsgestaltung ist die Fähigkeit, Zustände willentlich und zielgerichtet zu verändern. Sowohl im privaten als auch im betrieblichen Bereich geht es primär um Aufmerksamkeit bzw. um Wahrnehmung:

a.) Wie ist mein aktueller Zustand, wie fühle ich mich?
b.) Wie funktioniert unser Team, unser Betrieb? Stehen Konflikte an?

Wenn die aktuelle Situation befriedigend bis gut ist, muss (noch) nicht zwingend verändert werden. Wenn nicht, ist – der zweite Schritt – Handeln angesagt.

a.) Was wäre genau, wenn ich mich rundum gut fühlen würde?
b.) Wie würde der Idealzustand unseres Teams/Betriebs aussehen?

In beiden Fällen wird der wünschens- und/oder erstrebenswerte Zustand zu einem Zeitpunkt x visualisiert. Das kann in den nächsten Tagen, Monaten oder in einem grösseren Zeithorizont von ein bis x Jahren sein. Betrifft es nur die eigene Person, kann man oft alleine arbeiten, eventuell mit einem Coach, wenn es schwierigere Themen sind. Wer selbstkritisch genug ist, weiss in der Regel, was ihm oder ihr fehlt bzw. was optimiert werden könnte. Ein Blick auf Stelleninserate bestätigt, dass Stichworte wie «ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit», «Sozialkompetenz», «Führungskompetenz» «Team- und Konfliktfähigkeit» zu den am häufigsten genannten Persönlichkeitsaspekten zählen, die gleichermassen von Wirtschafts- wie auch von Non-Profit-Organisationen gefordert werden. Es ist längst bewiesen, dass es für Persönlichkeitsentwicklung nie zu spät ist. Offene und selbstreflektierende Menschen können auch in persönlichkeitsbildenden oder Führungs-Seminaren viel lernen und sich dabei weiter entwickeln.

Beteiligte sind motiviert

Im Team und im Betrieb ist es sinnvoll, alle oder zumindest möglichst viele Beteiligte einzubeziehen, wenn etwas verändert bzw. Zukunft gestaltet werden soll. Hier ist der Einsatz einer Grossgruppenmethode sinnvoll, die je nach Ausgangslage und Zielsetzung sorgfältig ausgewählt und den spezifischen Bedürfnissen einer Organisation oder einer Unternehmung angepasst wird.

Grossgruppenmethoden der Organisationsentwicklung gehen davon aus, dass sich Menschen entwickeln wollen, dass sie motiviert sind, von sich aus eine gute bis überdurchschnittliche Leistung zu erbringen, wenn sie den Sinn ihrer Arbeit erkennen, wenn sie mitdenken und mitgestalten dürfen. Geschäftsleitungsmitglieder sind an diesen Veranstaltungen – sei es eine Zukunfts- oder Open Space Konferenz oder auch eine RTSC (Real Time Strategic Change) – immer wieder überrascht, wie viel Wissen, Können, Phantasie und Engagement bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorhanden ist. Das sonst schlafende Potenzial wird geweckt, es entsteht eine unglaubliche Dynamik und der Wille zur raschen Umsetzung im Alltag ist nahezu greifbar.

Kommt dazu, dass unter den Teilnehmenden ein besonderes Gefühl der Zugehörigkeit entsteht. Das Bewusstsein, am gleichen Strick in die gleiche Richtung zu ziehen und mit persönlichem Engagement am erfolgreichen Weiterbestehen der Firma mitzuwirken – egal auf welcher Ebene oder in welcher Abteilung jemand beschäftigt ist – vertieft sich auf natürliche Weise, ohne dass es thematisiert werden muss. Es werden Energien in Gang gesetzt, deren Fluss noch lange anhält.

Ein Dauerprozess

Allerdings gilt auch, dass es kein «Perpetuum mobile» gibt. Genau wie Pflanzen regelmässig Wasser und Dünger brauchen; Maschinen Strom und Wartung, so bleibt die an einer Grossgruppenkonferenz erzeugte Energie nur dann auf einem hohen Niveau, wenn Vorgesetzte sie immer wieder nähren. Das heisst, sie müssen primär die nötigen zeitlichen und finanziellen Ressourcen zur Verfügung stellen, um die gemeinsam beschlossenen Projekte umzusetzen. Wichtig ist zudem eine offene und ehrliche Information für alle Mitarbeitenden über den Geschäftsgang. Grossgruppen-Konferenzen sind als Kickoff bzw. als Initialzündung auf dem Weg zu einer «bewussten Open-Space-Organisation» zu sehen. Statt unzählige langweilige Sitzungen durchzuführen, gäbe es wirksamere Möglichkeiten des Austauschs, zum Beispiel regelmässige interne themenzentrierte Workshops, wertschätzende «Care-Meetings», abteilungsübergreifende Erfa-Gruppen und regelmässiges Feedback-Geben.

Der Einsatz der Zeit, die es für Wertschätzung, Kreativität und Zukunftsgestaltung braucht, ist weitaus geringer als der Zeitverlust, der auf Grund von (vermeidbaren) Konflikten, unnötigen Macht-spielchen, Frustrationen aller Art und weiteren Ärgerquellen des betrieblichen Alltags entsteht. Die kontinuierliche Organisationsentwicklung kann ausserdem als Basis einer zielgerichteten Personalentwicklung verstanden werden, weil anlässlich der verschiedenen Gruppenanlässen sowohl vorhandene als auch fehlende Kompetenzen der Mitarbeitenden eher sichtbar werden. Individuen und Teams können gezielt gefördert werden; ihre Bereitschaft, fachliches Know-how zu ergänzen und/oder die eigene Führungs- und Sozialkompetenz zu stärken, ist in einer offenen und angstfreien Unternehmenskultur weitaus höher als unter Zwang. Zukunfts- und damit langfristig überlebensfähig sind jene Unternehmen, die all das begriffen haben und anwenden.

Selber erleben
Am -> Kunden-Event der Stiftung BWI vom 25. Oktober 2004 im Technopark haben Sie die Möglichkeit, einen Ausschnitt aus einer Open-Space-Konferenz zu erleben:
die Einführungsphase, eine Workshoprunde und anschliessend die Reflexion darüber. Zudem bieten wir Ihnen die Möglichkeit, kritische Fragen zu stellen. Wenn Interesse vorhanden ist, erhalten Sie auch Hinweise über weitere zukunftsbildende Grossgruppenveranstaltungen.

* Helena Neuhaus ist Organisationsentwicklerin und Moderatorin für Grossgruppenanlässe wie z.B. Zukunfts- und Open Space-Konferenzen. Daneben ist sie Trainerin der Stiftung BWI in den Bereichen Emotionale Intelligenz, Selbstmanagement und Kommunikation
-> www.zukunftsgestaltung.ch
 
Aktuell: Termine Stiftung BWI

Die vollständige Liste der Seminarthemen und Termine sowie Links auf die detaillierten Ausschreibungen aller Seminare der Stiftung BWI sowie der Online-Anmeldeformulare finden Sie jederzeit in der aktuellen Seminarübersicht.


 
Ihr Deal

Aus Anlass des ersten Fokus-Newsletters der Stiftung BWI offerieren wir allen Leserinnen und Lesern das Seminar

-> Mitarbeiterführung Vertiefung   28. - 30. September in Giswil

mit 15% Rabatt.

Statt Fr. 2'700.– nur Fr. 2'290.–, jede weitere Person aus der gleichen Firma Fr. 2'040.–
(Angebot gilt nur für den angegeben Termin)


BWI Forum

25. Oktober 2004

BWI Forum im Technopark Zürich

Wir laden Kunden, Firmenverantwortliche für Weiterbildung aber auch interessierte Einzelpersonen ein, einen Nachmittag lang verschiedene Themen und Angebote aus unserem Programm und einzelne Trainer näher kennen zu lernen.

13.30 - 15.45 Uhr: Schnupperseminare zu den Themen

     - Führung

     - Projektmanagement

     - Innovation

     - Verhandlungstechnik

Sie erleben in kurzen Sequenzen (je Thema 2 Präsentationen) live unsere erfahrenen Trainer und ihre Methoden

16.00 Uhr: Mini-Open-Space zum Thema «Zukunftsfähigkeit»
mit Helena Neuhaus -> Artikel zum Thema

Erleben Sie einen Ausschnitt aus einer Open-Space-Konferenz: die Einführungsphase, eine Workshoprunde und anschliessend die Reflexion darüber. Zudem bieten wir Ihnen die Möglichkeit, kritische Fragen zu stellen. Wenn Interesse vorhanden ist, erhalten Sie auch Hinweise über weitere zukunftsbildende Grossgruppenveranstaltungen.

ab 18.30 Uhr: Apéro mit den TrainerInnen und Gästen

Unkostenbeitrag: Fr. 80.– (in bar am Tagungsempfang)

Anmeldung online oder via Tel. 044-365 99 99

Intern

Monica Eisenlohr, die freundliche, aufgestellte Stimme am Telefon – viele unserer Kundinnen und Kunden wurden von ihr hilfsbereit, kompetent und prompt bedient – verlässt uns in diesen Tagen, um an einem anderen Ort eine Stelle mit einem grösseren Pensum anzutreten. Unser Dank und unsere besten Wünsche begleiten sie.

Als Nachfolgerin konnten wir Frau Lucienne Falorni gewinnen. Frau Falorni arbeitet sich zur Zeit in die Administration und die Buchhaltung ein und wir sind überzeugt, dass sie schon bald versiert und prompt auch Ihre Anliegen erfüllt. Wir begrüssen sie herzlich in unserem Team.

 
Ausblick

Vorschau auf Fokus Nr. 2:

«Projektmanagement»

Unser Klassiker dient seit langem auch als Seminarunterlage. Er wird zur Zeit völlig überarbeitet und erscheint in diesem Herbst neu.

Lesen Sie im nächsten Fokus aus erster Hand:
– Was ist neu im BWI Projektmanagement?
– Aus der Trickkiste unserer Profis und dem neuen Handbuch

Mit einem Klick auf den folgenden Link stellen Sie sicher, dass Sie zu den ersten gehören, die wir auf den Fokus Nr. 2 hinweisen werden.
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Wenn Sie einmal eine andere Meinung haben oder sonst ein Anliegen zur Diskussion stellen möchten: nur zu! Wir sind offen für Neues, Kontroverses, Spannendes.

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören und vor allem Sie bei der einen oder anderen Gelegenheit wieder persönlich zu treffen.